Umfassende Sanierung eines historischen Gebäudes, das Charakter bewahrt und moderne Anforderungen erfüllt.

Das Gebäude ist ein beeindruckendes Beispiel der Gründerzeitarchitektur mit charakteristischen Stuckfassaden, großzügigen Fensterpartien und aufwendig verziertem Innenausbau. Ursprünglich 1889 als Wohnpalais erbaut, war der Gebäudezustand nach über 130 Jahren erheblich.
Die Sanierung erforderte eine Balance zwischen Denkmalpflege und modernen Wohnstandards. Jeder Schritt wurde mit dem Denkmalpfleger abgestimmt, um die historische Integrität zu wahren.
Die beeindruckende Stuckdecken, historischen Kachel- und Parkettböden wurden sorgfältig restauriert. Die originalen Flügeltüren und Holzarbeiten wurden renoviert und, wo nötig, mit exakt passenden Materialien ergänzt.
Innenwände wurden nicht radikal verändert, sondern intelligente Umbauten durchgeführt, die das offene Wohnen ermöglichen, ohne die Raumproportionen zu verlieren. Der Keller wurde zu modernen Wohnräumen mit hohem Lichteintrag umgebaut.
Das Projekt präsentierte extreme Herausforderungen: Feuchtigkeitsschäden durch undichte Dächer, verschobene Grundmauern und ungeplante Funde während der Arbeiten. Unser spezialisiertes Team entwickelte innovative, denkmalpflegerisch verträgliche Lösungen.
Eine spezielle Trocknungstechnologie eliminierte die Durchfeuchtung ohne invasive Maßnahmen. Verstärkungen an kritischen Stellen der Konstruktion wurden diskret eingefügt. Das Projekt wurde durch intensive Koordination mit lokalen Behörden und dem Denkmalpfleger erfolgreich abgeschlossen.
Trotz Denkmalpflege-Anforderungen erreichte die Sanierung eine deutliche Energieeinsparung. Eine hocheffiziente Wärmepumpe mit Radiatorensystem ermöglicht komfortable Heizung, während die Fassadensanierung die Heizlast um 60% senkt. Das Gebäude steht als Beispiel dafür, dass Denkmalschutz und Modernisierung vereinbar sind.



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